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Ambulante Operationen

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Sind alle nicht-operativen Therapien ausgeschöpft, werden in einem persönlichen Gespräch mit dem Patienten sorgfältig und ausführlich die speziellen Bedürfnisse erörtert. Dabei entscheiden wir gemeinsam, ob eine Operation ambulant durchgeführt werden kann. Vorteil hierbei ist, daß ein Klinik-Aufenthalt nicht über Nacht erforderlich ist. Dies ist v.a. bei kleineren operativen Eingriffen, wie z.B. handchirurgischen Operationen und Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) der Fall.

Die meisten handchirurgischen Operationen können ambulant durchgeführt werden. Zudem ist es möglich, in örtlicher Betäubung (Plexusanästhesie) zu operieren. Das bedeutet, daß der Arm für ca. 2 - 6 Stunden betäubt, der Patient aber während der gesamten Operation bei Bewußtsein ist. Bei Wunsch ist auch eine Vollnarkose möglich.

Um die feinen Strukturen der Hand nicht zu verletzen, operieren wir nur mit Lupenbrille, ggf. mit Mikroskop. Bei primären Nervenverletzungen wird ein mikrochirurgisches Instrumentarium und ein Mikroskop benutzt.

Die Patienten werden postoperativ engmaschig in unserer Praxis betreut und ggf. ergotherapeutisch weiterbehandelt.

 

Folgende Eingriffe können durchgeführt werden:

  • Arthroskopie des Handgelenkes mit:
  • Discusglättung / -refixation, SL- und LT-Band-Diagnostik, Plicaresektion
  • Dekompression des Karpaltunnels, der Loge de Guyon und des Sulcus-Ulnaris
  • Daumensattelgelenksarthrose (Resektionsarthroplastik)
  • Sehnen- und Bandnähte
  • Rezidiv-Operationen
  • Operation des Schnappfingers (Triggerfinger) und der Tendovaginitis de Quervain
  • M. Dupuytren aller Stadien
  • Ganglion- und Geschwulstentfernung
  • Materialentfernung
  • Narbenkorrektur
  • Nervennaht (mikrochirurgisch)

Die meisten Arthroskopien, auch Gelenkspiegelungen genannt, können heutzutage ambulant durchgeführt werden: Sie ermöglichen dem Operateur, in Schlüsselloch-Technik den Patienten zu operieren. Dabei wird in das Gelenk eine Kamera, die bis zu 6-fach vergrößert, eingebracht, wie auch mikrochirurgische Instrumente.

 

Sie findet heute v.a. Anwendung bei

  • dem Handgelenk (Diskusentfernung, Karpaltunnelspaltung),
  • dem Knie (Meniskusnaht/-refixation/-transplantation, Vordere Kreuzbandplastik mittels Semitendinosus- oder Patellarsehne, Entfernung von Fremdkörpern, Knochenanbohrung bei OD und Knorpelschäden sowie fokaler Arthrose),
  • der Schulter (Kalk-/Schleimbeutel-/Schultereckgelenk-/Fremdkörper-Entfernung, Labrumrefixation nach Schulterluxation, Naht der Rotatorenmanschette),
  • dem Sprunggelenk (Anbohrung/Refixation bei OD, Knorpelschäden und fokaler Arthrose).

 

Weiterhin können kleinere operative Eingriffe, wie

  • Handchirurgischen Eingriffe (M. Dupyutren, Karpaltunnel-/Ringbandspaltung, Eppingplastik bei Rhizarthrose, Ganglion),
  • fußchirugischen Eingriffe (Hallux valgus/-rigidus, Krallen-/Hammerzehen, Großzehengrundgelenksarthrose, Fersensporn) und
  • Materialentfernungen, Nervenengpaßsyndrome (Ulnaris-Syndrom), Tennis-/Golferellenbogen sowie die meisten ambulant operiert werden.

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